Mal wieder.
Kampagne zur Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus
Wie machen wir einen Rassismus sichtbar, den viele gar nicht als solchen erkennen? Indem wir die zu Wort kommen lassen, die ihn täglich erleben. Fünf Stimmen, fünf Alltagsszenen – aus unzähligen real dokumentierten Erfahrungen.
Tut weh? Genau das ist der Punkt.
Konzept, Text
Auftrag: CLAIM – Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit
Agentur: Wigwam Jahr: 2023
Alltag
Antimuslimische Einstellungen sind deutschlandweit in allen sozialen Schichten und Altersgruppen fest verankert. Gegen Muslim*innen gerichteter Rassismus wird aber als solcher selten erkannt – und wenn doch, wird die Verantwortung oftmals auf die Betroffenen selbst geschoben: „Sollen die sich doch anpassen! Kein Wunder, dass Menschen die fremd finden.“ Und Zack! wird aus Vorurteilen handfeste Diskriminierung.

Sichtbarkeit
In der Schule, auf der Straße, im Bewerbungsgespräch, auf dem Sportplatz: Überall wird kräftig ausgeteilt. Wir wollen die ganz alltäglichen Rassismuserfahrungen sicht- und fühlbar machen und geben den Betroffenen selbst das Wort.
Lina, Samy, Muna, Sahra und Mohammed sind fiktive Personen, aber ihre Schilderungen sind fünf von unzähligen ganz real dokumentierten Erfahrungen in Deutschland.
Kampagne
Das Konzept der Kampagne entwickelten wir in enger Zusammenarbeit mit CLAIM . Wir schlugen uns durch haarsträubende Erfahrungsberichte, schrieben und verwarfen, staunten nicht schlecht während der Zielgruppen-Testings, und gestalteten sprechende Print- und Web-Formate.
Über Aktionsmaterialien, Mitmachaktionen und Großflächenplakate in sechs deutschen Großstädten sowie über die Aktivierung vieler Multiplikator*innen innerhalb der verschiedenen Kanäle – die Kampagne erreichte allein über Social Media über 100.000 Konten.

Studio Phil Striegler
Gräfekiez, Kreuzberg
10967 Berlin
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